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2002 | Katzenzungen

von Miguel Mihura

Hubertus hat Geld, viel Geld. Er ist tüchtiger Erbe einer reichen Familie, die sich auf Schokolade spezialisiert hat. Die Firma floriert, der Absatz von „Katzenzungen“ ist nachhaltig und ungebrochen und die Umsätze steigen von Jahr zu Jahr. Aber Hubertus hat kein Glück bei den Frauen. Gar kein Glück. Obwohl ein Bild von einem Mann, hat er etwas von einem Schwerenöter an sich: ein wenig schüchtern, ein wenig konfus, ein bißchen verklemmt. Ganz zum Unglück seiner lieben Mama Paula, die so gerne Enkelchen hätte und ganz zum Unglück seiner lebenslustigen Tante Fini, die haarscharf erkannt hat, dass ohne junge Frau an seiner Seite, ihr Neffe Hubsi zu einem zickigen Griesgram werden wird. Auf Kurzurlaub bei Tante Fini löst Hubertus allerdings Erstaunen aus. Er kündigt eine Freundin an. Eine attraktive, reizende, kontaktfreudige junge Frau. Die Damen des Hauses sind ganz aus dem „Häuschen“, können ihr Glück kaum fassen und sehen in allerhöchster Erwartung dem Besuch einer gewissen Dodo entgegen. Allerdings hat Hubertus seine „Braut in spe“ in einem sehr zwielichtigen Lokal kennengelernt, wo viele junge Damen um die Wette lächeln und Liebesdienste nur gegen harte Münze gewährt werden. Hubertus seinerseits hat das nicht so recht mitgekriegt und die flotte Dodo ihrerseits hat keine Ahnung von den ernsthaften Absichten ihres Bewunderers. Sie taucht in dem gutbürgerlichen Haus auf und eine schwungvolle, verrückte, liebenswerte Geschichte nimmt ihren Lauf….