Menu
  • 2005-45
  • 2005-12
  • 2005-27
  • 2005-36
  • 2005-43

2005 | Gschäftlemacher

von Stefan Vögel

Zwei, drei ganz große „Gschäftlemacher“ stehen im Mittelpunkt von Stefan Vögels gleichnamiger Komödie. Nein, stimmt nicht ganz! Wirklich im Mittelpunkt dieses Theaterstücks steht ein einfacher Mann. Ein Mann der sein Leben für eine Firma gelebt hat, der er sich in jeder Konsequenz verpflichtet fühlt. Und ausgerechnet diesem Mann wird, kurz vor seiner Pensionierung, von eben dieser großen Firma gekündigt. Sein Leben wird zerstört von geldgierigen Super-Managern. Von den genannten respektlosen „Gschäftlemachern“, die nicht nur das traditionsreiche Unternehmen „Jacobi“ der Globalisierung und dem Neoliberalismus geopfert haben, sondern sich bei diesem Niedergang auch noch die Hosentaschen mit fremdem Geld voll stopfen wollen und dabei vor nichts zurückschrecken. Nicht einmal vor einem Mord. Wenn es auch nur ein Theatermord ist… Was unserem „Willi Hauptmann“ nach seiner Kündigung passiert, geht über die trockene Wirklichkeit hinaus, ist ebenso witzig wie phantastisch und führt mit viel Humor und Geist in ein glückliches Ende. Wenn es nur im Leben manchmal auch so wäre! Stefan Vögels Bühnenstücke sind Komödien im besten Sinne. Es sind nicht nur klug geschriebene, humorvolle, witzige Boulevardkomödien, sondern auch berührende Texte mit klarem Blick auf den tragischen Hintergrund der Geschichte und einer eindeutigen Botschaft an die Zuschauer: Laßt euch nicht unterkriegen! Augustin Jagg  

Darsteller:
Helmut Felder | Willi Hauptmann
Linus Feistenauer | Manfred Tauber
Reinhard Hämmerle | Dr. Kloibner
Rudi Wörndle | Dr. Schmitt
Carmen Huber | Fräulein Ulrich
Verena Havel | Pauline Damminger
Albert Lässer | Kommissar
Jürgen De Costa | Neuer Fensterputzer
Melanie Havel | Putzfrau